Die ersten Hinweise auf Naziopfer sind oft nur vage: ein Name, die Erinnerung an alte Erzählungen, ein unvollständiges Dokument… Aus solchen Anfängen kann sich eine akribische, oft viele Monate dauernde Forschungsarbeit entwickeln. Sie dient dem Ziel, in jedem einzelnen Fall einer Verfolgungsgeschichte zu klären, ob die Verlegung von Stolpersteinen zum Andenken an ein jäh beendetes Leben, an eine Vertreibung oder Misshandlung angebracht ist.
An dem Informationsabend gibt der seit 2019 bestehende Arbeitskreis Stolpersteine Diez Einblicke in seine bisherige und aktuelle Arbeit. Wie verläuft der Forschungsgang? Wie können wir die bisherige und die zukünftige Arbeit finanzieren und organisieren? Der Eintritt ist frei, um Spenden zugunsten der Stolpersteinforschung wird gebeten.
